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Investieren in Asien: Wo liegen die größten Chancen?

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In Zeiten des Niedrigzinses und schwindender Renditemöglichkeiten in den etablierten Wirtschaftszentren in Europa und Nordamerika geht der Blick von Anlegern rund um die Welt, auf der Suche nach lohnenden Anlageprodukten. Professionelle Anleger wie Kleinsparer werfen den Blick vermehrt auf die Schwellenländer und finden besonders attraktive Märkte in Asien. Neben den berühmten Tigerstaaten Hongkong, China, Südkorea und Singapur versprechen auch andere Volkswirtschaften in der Region steigende Renditen bei vertretbaren Risiken. In diesem Beitrag haben wir daher zusammengetragen, welche Länder renditestarke Anlageziele darstellen und wo die größten Risiken bei einem Investment in Asien liegen.

China: Das Zugpferd des Kontinents
China ist das Zugpferd Asiens und mit einer Mittelschicht, die sich in der Größenordnung der Einwohnerzahl Europas bewegt ein bedeutender Markt für Konsumgüter. Aus diesem Grund ist China heute noch das Anlageziel Nummer 1 in der Region und das wird auch noch für eine Weile so bleiben. Trotzdem häufen sich die Risiken in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt und wegen steigender Löhne verlagert sich die Produktion immer mehr in Länder mit niedrigeren Löhnen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Absatzmarkt China. Politische Spannungen Asien und die Beziehungen zu China bestimmen maßgeblich die Chancen der Volkswirtschaften.

Werkbank Chinas
In der Zwischenzeit haben sich unter anderem die Länder Bangladesch und Vietnam dank niedriger Löhne zu einer Art Werkbank des chinesischen Konsums gemausert. In diesen Volkswirtschaften warten vielversprechende Anlageobjekte mit überdurchschnittlichen Renditen. Allerdings gilt bei der Anlage mehr denn je: Wissen ist Geld! Nur wer sich in der Region auskennt, kann aus der Investition auch Kapital schlagen. Auch die Unternehmen in Indonesien, der größten Volkswirtschaft in Südostasien, vermelden Rekordgewinne, trozt steigender politischer Spannungen im Land.
Schlechtere Aussichten haben Länder, deren politische Beziehungen zu China angespannt sind. Das zeigt sich zum Beispiel an der Wirtschaftsentwicklung Thailands, dessen Außenhandel mit dem Riesen stagniert.

Nicht zu vergessen: Hong Kong
Auch Chinas liberaler Nachbar, Hongkong bietet eine Vielzahl interessanter Investitionsmöglichkeiten. Eine wachsende Mittelschicht und einem sprunghaften Anstieg in der Entwicklung von Informationstechnologie vereint der kleine Staat die Vorzüge der chinesischen Wirtschaft mit einem vereinfachten Marktzugang und einer wachstums- und unternehmensfreundlichen Atmosphäre. Diese Bedingungen spiegeln sich in einem Aktienmarkt wider, der weltweit zu den Best-Performern zählt. Außerdem bietet der Vorposten einen attraktiven Zugang zu Investitionen in Festland-Unternehmen. Alle großen chinesischen Firmen sind an der Börse Hongkong gelistet. Ein Grund für die Entwicklung ist, dass China in den vergangenen Jahren die Geldflüsse aus dem Festland in Aktien an der Börse Hongkong erleichtert hat. Diese Maßnahme trägt jetzt Früchte.

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