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Konkurrenz fürs iPad

Das iPad ist gut - aber auch ziemlich teuer.

Das Apple iPad ist seit seiner Veröffentlichung im Mai 2010 zu einem begehrten Gadget herangereift und hat den Markt der Tablet-PCs neu belebt. Dieser galt jahrelang als tot und Tablet-PCs wurden lediglich in der Industrie oder von Verkaufsfahrern genutzt. Durch das neue Konzept des iPads als Lifestyle-Gegenstand und durch die generell große Präsenz von Apple, entwickelte es sich zum Verkaufshit.

Auf dieser Welle wollen nun natürlich andere Anbieter mitschwimmen.

Das WeTab aus Deutschland zum Beispiel ist in drei Jahren Entwicklungszeit entstanden. Es basiert auf der Technik von Netbooks. Der Prozessor benötigt Luftkühlung, was das Gerät relativ laut und warm macht. Auch die Benutzeroberfläche hat ihre Tücken. So sind viele Untermenüs noch nicht an das Bedienen mit den Fingern angepasst und es erweist sich oft als schwierig, eine Auswahl zu treffen. Die Verbindungsmöglichkeiten sind jedoch wesentlich vielseitiger als die des iPads. Es lassen sich reguläre SIM-Karten nutzen und auch Speicherkarten liest das WeTab. Ebenso sind USB Anschlüsse vorhanden und ein HDMI-Ausgang, um ein externes Display zu nutzen. Die Zahl der vorhandenen Apps ist jedoch sehr begrenzt.

Insgesamt eher ein Gerät für Technikverliebte, die bereit sind viel selbst zu organisieren und zu gestalten.

Das Galaxy Tab von Samsung zeigt sich hier reifer. Es ist kleiner und leichter als das iPad, hat dementsprechend auch ein kleineres Display. Allerdings hat es zwei Kameras und ist somit für Videotelefonie geeignet. Auch micro-SD Karten werden gelesen. Insgesamt ein ausgereifter ernsthafter Konkurrent Für Apple.

Bleibt nur zu warten, womit Apple demnächst wieder vorlegt – gerüchteweise steht die Veröffentlichung des iPad 2 kurz bevor.

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