
Touristenpärchen - flickr/pedrosimoes7
Das Handy wird zunehmend für seine Besitzer zum Reiseführer. Immer mehr Verbraucher nutzen es, um Flüge zu buchen. Ohne Zweifel bietet das Smartphone eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten. So kann es nicht nur zur Buchung des Hotelzimmers, sondern auch zur Bestellung eines Cappuccinos zur Hand genommen werden. Die Funktionen, die das Smartphone als Reiseführer übernimmt, könnten kaum umfangreicher sein. Neue Möglichkeiten gehen dabei in diesen Tagen vor allem mit dem Mobil Travel App Guide einher. Er ist rechtzeitig zur ITB auf dem Markt erschienen. Nach Angaben des Mobil Travel App Guides stehen allein im deutschen Apple-Store insgesamt mehr als 26.000 Reise-Apps der verschiedensten Art zur Verfügung.
Mit den kleinen Programmen können die Smartphone-Nutzer flexibel und mobil Flüge, Hotels und Zugtickets buchen. Gleichzeitiges können die Apps aber auch dann zur Hand genommen werden, wenn man Näheres zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten erfahren möchte oder eben ein Restaurant in der Nähe sucht. Ohne Zweifel nehmen Apps und Smartphones immer deutlicher eine wichtige Position auf dem Reisemarkt ein. Allerdings stellt sich zusehends auch die Frage, ob sich das Reisen infolge dessen grundlegend verändern wird. Für den Reisemarkt wird das Internet ohne Zweifel immer wichtiger. Dabei wird das Web nicht nur zur Reisebuchung zur Hand genommen, sondern wird auch dann genutzt, wenn sich Urlauber informieren möchten. Noch spielt das mobile Internet auf dem Reisemarkt nur eine untergeordnete Rolle.

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Jeder, der sich im Apple Store und da direkt in den App-Rezensionen umschaut, der stellt sehr schnell fest, dass die Nutzer sogar an den Apps herummäkeln, die es zum tiefstmöglichen Preis von 79 Cent gibt. Im Vergleich zu den Luxus-Apps sind dabei sogar die Tablet-PC- und Smartphone-Programme, die es für einen Preis von 4,99 Euro, 5,49 Euro oder 7,99 Euro zu kaufen gibt, noch extrem günstig. Bei den Luxus-Apps geht es bei knapp 150 Euro los. Gedacht sind diese Programme vorrangig für das Berufsleben, in dem der Chef diesen heftigen Preis eventuell sogar bezahlt.
So gibt es beispielsweise das App KGulf für einen Preis von 399,99 Euro. Sofern Sie sich für die Wasserstände im Persischen Golf interessieren ist dieses App genau das richtige, da es den Einfluss der Gezeiten auf die Region simuliert. Ein weiteres Luxus-App ist Intuition Control Solo WolfVision für einen stolzen Preis von 799,99 Euro. Hierhinter steckt das Unternehmen WolfVision, das der Marktführer bei der Entwicklung von Visualizern, den hochauflösenden Videokameras für Präsentationen, ist. Parallel hierzu bietet die Firma ein App an, mit dem sich der Visualizer fernbedienen lässt und Screenshots erstellt werden können. Für einen Preis von 399,99 Euro kommen Kontrollfreaks voll und ganz auf ihre Kosten. Denn mit dem iRA Pro lässt sich das iPad in eine Kommandozentrale verwandeln, indem Livebilder von Überwachungskameras gezeigt werden. Ein weiteres sehr teures App ist das sogenannte BarMax zu einem Preis von 799,99. Nicht nur in Deutschland ist das Jurastudium eine sehr kostspielige Angelegenheit. Jeder, der in den USA Jurist werden möchte, der muss sehr tief in die Tasche greifen, auch wenn es nur für ein App ist. Jeder Student, der es nicht an die weltberühmte Harvard Universität schafft, dem wird durch die BarMax-App Hilfe geboten. Denn hierin stellen Harvard-Juristen ihre Ratschläge zur Examensprüfung zur Verfügung.
Innerhalb des Apple-Stores gibt es sehr viele weitere sehr teure Luxus-Apps, über deren Sinn es sich durchaus streiten lässt. Jedoch muss jeder App-Nutzer selber für sich entscheiden, was für ihn sinnvoll ist und was nicht und vor allem wie viel Geld er dafür ausgeben möchte und kann.