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Artikel Tagged ‘Tablet PC’

Tablet PCs drängen Laptops beiseite

15. Juli 2011 Keine Kommentare

cc by tom_tans/flickr

Auf den Weltmärkten ist die Erfindung des Tablet PC eingeschlagen wie eine Bombe. In dessen Erfindung liegt das große Problem für die Hersteller der klassischen PCs. Der Tablet PC nimmt ihnen zunehmend die Verkaufsanteile ab. Die handlichen und per Bildschirmberührung steuerbaren Rechner sind nicht nur hübsch, sondern auch sehr praktisch. Doch nun will die PC-Branche die neue Konkurrenz mit den eigenen Waffen schlagen, um den Trend wieder umzudrehen.

Bis war das grundlegende Design der Laptops rund zwei Jahrzehnte lang quasi unverändert geblieben. Doch nun sollen sie schon sehr bald all das bieten können, was bis jetzt nur ein Tablet PC kann. Laut einer Studie dürften rund 50 Millionen Tablet PCs weltweit alleine in diesem Jahr verkauft werden. Demnach könnten es im kommenden Jahr schon bis zu 100 Millionen sein. Daneben stagniert der Absatz der herkömmlichen Computer nahezu. 2011 stieg der Absatz im zweiten Quartal lediglich um zwei Prozent. Damit die verlorengegangenen Marktanteile wieder zurück geholt werden können, setzen die großen Hersteller auf sogenannte „Hybrid-Geräte“, die das Beste aus beiden Bereichen kombinieren sollen. Einige der Hersteller versuchen es über den Touchscreen-Rechner, der sich aber auch mit der herkömmlichen Tastatur steuern lässt, andere verbinden die enorme Handlichkeit mit der Fähigkeit trotzdem eine leistungsstarke Software wie beispielsweise zur Fotobearbeitung verwenden zu können. Wir dürfen sehr gespannt darüber sein, was die Hersteller alles an Leistung und Design aus dem Hut zaubern, damit sie die verlorenen Marktanteile von den Herstellern eines Tablet PCs wieder zurückholen. Vielleicht schaffen sie es ja wirklich einzigartig hübsche und leistungsstarke Geräte zu entwickeln, die uns derart aus den Socken hauen werden, dass wir es kaum erwarten können genau einen solchen PC zu besitzen.

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Tablet PC: Technische Accessoires im Handtaschenformat

8. Juli 2011 Keine Kommentare

cc by Dell

Immer up to date sein, modisch und stylisch und immer mit den neusten technischen Accessoires ausgestattet. Das ist es, was wir Frauen uns wünschen. Doch besonders wichtig ist, dass diese modischen, aber trotzdem technischen Accessoires problemlos in unsere Handtasche passen. Das Dell Streak 7 ist in jedem Fall leistungsstark und vor allem in darauf optimierten Spielen läuft der eingebaute Nvidia-Chipsatz zu Höchstleistungen auf. Sony und Nintendo können sich hiervon eine große Scheibe abschneiden. Allerdings sind wir es ja nicht unbedingt, die sich von Computerspielen begeistern lassen. Für uns muss ein Tablet PC praktisch, gut und hübsch sein.

Leider arbeitet das Dell Streak 7 nicht ganz so flott, wie es bei vielen Konkurrenten der Fall ist. Eventuell liegt dies daran, dass das Touch-Display bei Berührungen nicht immer ganz so schnell reagiert, wie wir es gerne hätten. Allerdings ist das Gerät rein optisch ein echter Hingucker, der sich in unserer Handtasche und vor allem in unserer Hand sehr gut macht. Der Rand ist schwarz glänzend und leicht abgeschrägt und der Bildschirm ist hell. Die Touch-Tasten für die Funktionen des Android Home, Zurück und Kontextmenü wurden auf der rechten Seite positioniert. Der kleine Nachteil hieran ist, dass es etwas unbequem für unsere Finger wird, wenn wir das Gerät vertikal halten. Aber dies ist nur ein kleiner Makel, da der Tablet PC ansonsten sehr gut in der Hand liegt, auch wenn es etwas schwer wirkt. Doch das ist ein Umstand, den wir durchaus verschmerzen können. Die übersichtliche Oberfläche und das sehr gute Android-System ermöglichen und eine sehr schnelle und einfach Bedienung. Damit sollte ein solcher Tablet PC keinesfalls als modisches technisches Accessoire in unserer Handtasche fehlen.

Konkurrenz fĂĽrs iPad

6. Februar 2011 Keine Kommentare

Das iPad ist gut - aber auch ziemlich teuer.

Das Apple iPad ist seit seiner Veröffentlichung im Mai 2010 zu einem begehrten Gadget herangereift und hat den Markt der Tablet-PCs neu belebt. Dieser galt jahrelang als tot und Tablet-PCs wurden lediglich in der Industrie oder von Verkaufsfahrern genutzt. Durch das neue Konzept des iPads als Lifestyle-Gegenstand und durch die generell große Präsenz von Apple, entwickelte es sich zum Verkaufshit.

Auf dieser Welle wollen nun natĂĽrlich andere Anbieter mitschwimmen.

Das WeTab aus Deutschland zum Beispiel ist in drei Jahren Entwicklungszeit entstanden. Es basiert auf der Technik von Netbooks. Der Prozessor benötigt Luftkühlung, was das Gerät relativ laut und warm macht. Auch die Benutzeroberfläche hat ihre Tücken. So sind viele Untermenüs noch nicht an das Bedienen mit den Fingern angepasst und es erweist sich oft als schwierig, eine Auswahl zu treffen. Die Verbindungsmöglichkeiten sind jedoch wesentlich vielseitiger als die des iPads. Es lassen sich reguläre SIM-Karten nutzen und auch Speicherkarten liest das WeTab. Ebenso sind USB Anschlüsse vorhanden und ein HDMI-Ausgang, um ein externes Display zu nutzen. Die Zahl der vorhandenen Apps ist jedoch sehr begrenzt.

Insgesamt eher ein Gerät für Technikverliebte, die bereit sind viel selbst zu organisieren und zu gestalten.

Das Galaxy Tab von Samsung zeigt sich hier reifer. Es ist kleiner und leichter als das iPad, hat dementsprechend auch ein kleineres Display. Allerdings hat es zwei Kameras und ist somit fĂĽr Videotelefonie geeignet. Auch micro-SD Karten werden gelesen. Insgesamt ein ausgereifter ernsthafter Konkurrent FĂĽr Apple.

Bleibt nur zu warten, womit Apple demnächst wieder vorlegt – gerüchteweise steht die Veröffentlichung des iPad 2 kurz bevor.

Dell Inspiron Duo – ein kleiner Alleskönner

5. Februar 2011 Keine Kommentare

Der Dell Inspiron Duo ist nicht nur optisch ein echtes Highlight

Wer noch zweifelt, ob ein Tablet-PC oder ein Netbook das Richtige für ihn ist, muss sich nun nicht mehr lange den Kopf zerbrechen; Dell hat den Inspiron Duo vorgestellt, ein Gerät, das die Vorzüge beider Systeme in sich vereint.

Auf den ersten Blick ist der Inspiron Duo ein normales Netbook, doch einmal aufgeklappt kann der Bildschirm im Rahmen um 180° gedreht werden und der Computer wird wieder geschlossen. So erhält man einen Tablet-PC mit multi-touch Unterstützung. Das heißt: Wie auf dem iPhone werden Berührungen mit mehreren Fingern erkannt und umgesetzt.

Auch die Auflösung des zehn Zoll großen Displays kann sich sehen lassen: 1388 mal 768 Pixel sind ansonsten eher nur bei größeren Notebooks zu finden.

Preislich startet der Inspiron Duo bei 549 €, also 50 € über einem Apple iPad. Wenn die Basisversion nicht genügt, kann -wie bei Dell üblich- munter konfiguriert und personalisiert werden, bis das Wunsch-Notebook/Tablet-PC zusammengestellt ist. Eine zum Beispiel sehr sinnvolle Erweiterung dürfte die zusätzlich erhältliche Audio Station sein. Sie stellt zusätzliche Anschlüsse wie USB zur Verfügung. Auch ein Netzwerkkabel-Anschluss (Ethernet) und ein Kartenleser sind eingebaut. Die Hauptfunktion allerdings sind die integrierten Lautsprecher und der Subwoofer, die aus dem mobilen Alleskönner eine Stereoanlage für zu Hause machen.

Der Inspiron Duo ist sicherlich teurer als das durchschnittliche Netbook und auf dem Markt der Tablets noch nicht so bekannt wie ein iPad, doch welches Gerät vereinbart schon so viele Funktionen und mobile Möglichkeiten in sich? Fragt sich nur, wer bald den Dreh raus hat.